| > zur
Familienchronik |
Es werden Markenprodukte für Anstrich- und
Beschichtungstechnik, Innendekoration an Wand und Boden, kreatives und bildnerisches
Gestalten, Werkzeuge und Maschinen für das Maler- und Lackiererhandwerk und Fachliteratur
angeboten.
Aus diesen Bereichen sind 40.000 Produkte gelistet.
Zahlreiche Dienstleistungen, wie das Erstellen von Ausschreibungen und Fachberatung am
Objekt werden auf Wunsch gerne durchgeführt, wobei der hohe Informationswert der
Datenbank Farben Jenisch ERFAbase dem Auftraggeber Sicherheit gewährt.
80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen zum Erfolg des Unternehmens bei. |
| 01.04.1904 Die Firma Farben Jenisch
GmbH wird im Großen Hirschgraben 14 von Hans Oskar Jenisch, Drogist, dem Urgroßvater des
heutigen Gesellschafters und Geschäftsführers Ronald Jenisch, als "Erstes
Frankfurter Farbenfachgeschäft" mit angeschlossener Produktion von Ölfarben,
Kaltwasserfarben und Fensterkitt gegründet. |
 |
Werkzeuge zur Verarbeitung der Farben werden angeboten. Die
Leuchtmittel der damaligen Zeit Karbid und Petroleum werden verkauft. Eigenentwickelte
Produkte sind das Schädlingsbekämpfungsmittel "Wanzenäther" und
Fleckenwasser "Lullu leckt Fleck weg" (der Hund war Namensgeber)
ergänzen das Angebot. Die Farbmühlen werden mit der Hand angetrieben.
Auch seine Ehefrau Mary hilft mit. |
|

|
| Im Jahre 1925 wird ein modernes
Ladengeschäft gegenüber im Großen Hirschgraben 15 eingerichtet. Im Hinterhaus befindet
sich die Fabrikation mit elektrotechnischem Antrieb. Produziert werden u. a.:
- Maschinen- und Fußbodenlackfarben
- Möbelpflegemittel Furnio
- Schellack Politur
- Fußbodenlacke
- Abbeizmittel "Teufelszeug"
- Kaseinfarben "Kalwaduro"
- Bunte Trockenfarben
|
 |
|
 |
Das vergrößerte Ladengeschäft erlaubte eine
Sortimentserweiterung mit Malutensilien.
Kurt Jenisch, Sohn von Hans Oskar Jenisch, studiert nach Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg,
Chemie. Er ist seit 1920 Gesellschafter und entwickelt seit ende der 20er Jahre.
Wegen ihrer schnellen Trocknung werden sie in den in Frankfurt am Main ansässigen
Industriefirmen für die Oberflächenbehandlung verarbeitet.
Z.B. für Kleinteile, Landmaschinen, zum Färben von Glühlampen, zum Lackieren von
Damenschuhabsätzen, Fingernagellack, Nachleuchtfarben für Fluchtwege und Schutzräume. |
|
1928 Beteiligung der Lackfabrik Union Aeckerle & Co., Hamburg.
Die Lackunion produziert hochwertige Leinöl-, Holzölstandöl-, Weiß- und Buntlacke, aus
dem Naturharz Dammar Heizkörperlacke, Kopallacke für Karosserien und Fußböden. Die
rot-weiße Dachmarkierung der auf dem Rhein-Main-Flughafen errichteten beiden
Zeppelinhallen werden mit Zinkofan, einer von der Lackunion entwickelten Harzöl-Emulsion
ausgeführt.
|
 |
1941 Kurt Jenisch, stirbt an einem Leiden, das er sich an der
Ostfront zugezogen hatte.
1942 ruft Hans Oskar Jenisch, nach dem Tode seines Sohnes Kurt, den bereits seit
1924 als Leiter der Buchhaltung tätigen Prokuristen Heinrich Josef Imig als
Gesellschafter in das Unternehmen.
|
|
1944 werden die Häuser Großer Hirschgraben 15 bei
drei Fliegerangriffen durch Bomben total zerstört.
Heinrich Josef Imig führt das Unternehmen in den unbeschädigt gebliebenen Kellerräumen
und in den Kellerräumen der Nachbarhäuser fort.
Teile des Lagers hatte er zuvor in der Umgebung von Frankfurt ausgelagert. |
 |
 |
1945 - 1948 wird nach der Freilegung des
Grundstücks eine Lagerhalle errichtet.
1947 stirbt der Gründer der Firma Hans Oskar Jenisch, nachdem er seine Frau schon
1942 verloren hatte.
1948 Nach Rückkehr aus der Gefangenschaft beteiligt sich der Enkel des Gründers,
Hans Carl Jenisch, am Wiederaufbau, absolviert in den folgenden Jahren Lehre, Volontariat
in verschiedenen Unternehmen der Branche sowie eine Ausbildung als Lack- und
Farbenkaufmann an der Textil-Ingenieurschule in Krefeld.
Ab 1949 wird wieder fabriziert auf dem 1940 erworbenen Grundstück Lahnstraße 17.
U. a. werden hergestellt:
- Ölfarben
- Rostschutzfarben
- Gewächshausfarben
- Aluminiumlacke
- Heizkörperlacke
- Dispersionsfarben
- und Weißpasten
|
1949 werden Verkaufs- und
Büroräume im 2-geschossigen im Eigenbau errichteten Geschäftshaus bezogen.
1949 Beginn der Filialisierung Frankfurt-Rödelheim.
1957 Königstein
1964 Main-Taunus-Zentrum
1967 Nordwestzentrum
1956 Sortimentserweiterung mit Siebdruckfarben und Hilfsmittel, Vertrieb von
Druckmaschinen für diese Technik. |
 |
|

1960 Nach Wiederaufbau des 4-geschossigen Lagerhauses Umzug des Lagers aus den
Kellerräumen.
1970 wird das 7-geschossige Vorderhaus mit einer Verkaufsfläche von 1100 qm
errichtet. Sortimentserweiterung mit Tapeten und Bodenbelägen. Einführung der
elektronischen Datenverarbeitung (System IBM 3/6).
1980 Firmenumgründung Farben Jenisch GmbH Hans Carl Jenisch GmbH & Co. KG und
Jenisch Beteiligungsgesellschaft mbH
1983 Erwerb der Liegenschaft Königsberger Straße 10 als Verkaufslager Großhandel
mit einer Grundstücksgröße von 7.500 qm und 5.000 qm Lagerfläche sowie Räume für
Verwaltung und Schulung. |
 |
1987 übernimmt nach Studium der Betriebswirtschaft
und Informatik die Organisation und den Vertrieb Ronald Jenisch, der Sohn von Hans Carl
Jenisch.
1988 wird die Abteilung für Mal- und Zeichenbedarf im Stammhaus Großer
Hirschgraben um 400 qm, erweitert. Der Ausbau der Fachbuchabteilung für kreative und
bildnerische Techniken wird erweitert.
1988 scheidet Heinrich Josef Imig auf eigenen Wunsch als Gesellschafter der Firma
aus dem Unternehmen aus. Heinrich Josef Imig war bis 1983 bis zu seinem 82. Lebensjahr in
dem Unternehmen aktiv tätig.
1988 mit Einführung der PC-Technik Beginn des Aufbaues der Farben Jenisch
ERFAbase, eine Datenbank zur Personalschulung und Kundeninformation. |
|
1990 wird das
Informationssystem auf der Maler Messe (Spectrum) in Erfurt vorgestellt.
Erweiterte Erklärung fachtechnischer Begriffe aus den Bereichen Beschichtungsstoffe,
Werkzeuge, Maschinen und Wandbekleidungen, Bodenbeläge, Mal- und Zeichenbedarf,
Werkstoffe für manuelle Drucktechniken und kreatives Gestalten mit technischen
Informationen zur Verarbeitung sowie Sicherheitsdaten nach DIN 52900
(ab 1993 nach 91/155/EG). 30.000 Produkte mit 10.000 Eigenschaftseinträgen, mit 45.000
Möglichkeiten die Produkte zu sortieren, 12.000 Lexikoneinträge (entspricht 10.000 DIN A
4 Seiten Text) 5.000 DIN A 4 Seiten technische Informationen.
1992 Installation der 5. Generation EDV-Anlage (E-System AS/400) zur Bewältigung
der betriebswirtschaftlichen und der technischen Informationen dienenden Daten.
1994 Erwerb des Grundstücks Königsberger Straße 23 für geplante Expansion.
|
1996 Eröffnung Verkaufslager
Innendekoration Jenisch Wand & Boden mit Showroom Königsberger Straße 23.
1997 10 Jahre Farben Jenisch - Stiftung. Die Stiftung fördert mit über DM
200.000,-- die Aus- und Weiterbildung des hessischen Maler- und Lackiererhandwerks,
gewährte Stipendien, hilft bei der Finanzierung von Ausbildungsvideos, unterstützt die
Ausbildungsinitiative des Handwerks.
1997 Eröffnung der Filiale Hanau (Industriegebiet Nord) |
 |
|
2004 im
Jubiläumsjahr werden die Kunden aus Handwerk und die Heimwerker auch im neuen
Bauzentrum am Frankfurter Osthafenplatz (Eyssenstr.) bedient.
Der Kunde muss nicht mehr verschiedene Einkaufsstellen anfahren. Unter einem Dach sind die
Branchen Baustoffe, Lacke/Farben, Tapeten, Bodenbeläge, Sanitär, Fliesen, Elektro- und
Handmaschinen.
Ein Mietzentrum für Baumaschinen ist angeschlossen.
In der großen Ausstellungshalle, die auch Sonntags geöffnet ist, können sich
Interessenten,
einen Überblick aktueller Angebote, verschaffen.
Wir zeigen hier Laminat, Parkett, Teppichböden, Wandbekleidungen und Wanddekorationen.
Beschichtungsstoffe werden in einer Halle mit Hochregallager und Schulungsräumen
angeboten.
Im Westen der Stadt, Königsbergerstr. 10, im Industriehof / Nähe Neue Börse wurden die
Verkaufs- und Lagerflächen erweitert und in unmittelbarer Nähe, in der Elbinger Str.
im Jenisch Art Creativ Shop, der Verkauf für Künstler- , Hobbybedarf und Fachbücher auf
über 1000m², verlegt.
Dort ist auch der Standort des Internet-Shops, www.world-of-color.de oder
www.paint24.de (seit 2002), Weltweit werden 40000 Fachprodukte gegliedert in 1000
Kategorien zweisprachig
angeboten.
2000
Installation der 7. Generation EDV-Anlage IBM AS400 Modell 720 mit Anbindung aller
Standort über 2MB-Leitungen für Daten und Telefonie.
Abdeckung aller betriebswirtschaftlichen Bereiche wie Auftragserfassung mit integrierter
Kassenabrechnung, Fakturierung, Bestellung, Wareneingang, Rechnungskontrolle, automatische
Belieferung der Außenläger über Nacht, Buchhaltung mit electronic Banking,
Lohnabrechnung, Zeiterfassung, Faxversand, permanente Inventur.
2004
z.Zt. sind 46 Bildschirme, 25 PC, 15 Matrixdrucker und 20 PC-Drucker im Einsatz.

www.world-of-color.de
> zur
Familienchronik |
|